
Revisionsrhinoplastik bei komplexen und mehrfach voroperierten Nasen
Eine weitere Nasenkorrektur gilt als zu schwierig?
Nach einer oder mehreren Nasenoperationen bestehen weiterhin Beschwerden oder Unzufriedenheit mit dem Ergebnis? Auch wenn Ihnen von einem weiteren Eingriff abgeraten wurde, können Sie sich für eine erneute fachärztliche Beurteilung an mich wenden.
Mein besonderer Schwerpunkt ist die Korrektur und Rekonstruktion bereits operierter Nasen.
Im Durchschnitt führen wir pro Woche eine komplexe Nasenrevision mit Rippenknorpel durch.
Gemeinsam klären wir, welche Verbesserungen realistisch sind, welche Risiken bestehen und wo die Grenzen einer weiteren Operation liegen.
Dr. med. Simon Bode · Gummersbach

Dr. med. Simon Bode bei seinem Vortrag zur Revisionsnasenchirurgie auf dem Fachkongress für plastische Gesichtschirurgie in Mexiko-Stadt im Oktober 2026.
Rekonstruktion bei schwieriger Ausgangssituation
Nach einer oder mehreren Nasenoperationen können Narben, fehlender Knorpel, verzogene oder geschädigte Haut sowie eine geschwächte Nasenstruktur das Erscheinungsbild und die Nasenatmung beeinträchtigen. Deshalb untersuchen wir sorgfältig, welche Veränderungen vorliegen.
Eine Revision kann alle Strukturen der Nase betreffen – die Haut, Knochen, Knorpel, Weichteilgewebe und Muskeln. Auch ein großes Loch in der Nasenscheidewand kann die Nasenatmung beeinträchtigen und im Rahmen einer Revision gleichzeitig verschlossen werden.
Fehlt stützendes Gewebe, kann ein Wiederaufbau mit körpereigenem Knorpel erforderlich sein – bei umfangreichen Rekonstruktionen beispielsweise aus der Rippe. Je nach Befund kann der Wiederaufbau auch mit Muskelfaszien, Hautverschiebelappen oder anderen rekonstruktiven Techniken erfolgen. Ziel ist es, Stabilität, Nasenatmung und eine natürliche Form bestmöglich miteinander zu verbinden.
Welcher Operationszugang und welche Verfahren dafür geeignet sind, entscheiden wir individuell anhand Ihres Befundes und Ihrer Voroperationen.
Klinische Kompetenz – Erfahrung, die wir weitergeben
Das Kreiskrankenhaus Gummersbach ist akademisches Lehrkrankenhaus der Universität zu Köln. Als Chefarzt der Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde und plastische Gesichtschirurgie setze ich einen besonderen Schwerpunkt auf komplexe Nasenrevisionen und rekonstruktive Nasenchirurgie.
Neben mir gehören fünf Oberärztinnen und Oberärzte sowie in der Regel rund neun Assistenzärztinnen und Assistenzärzte zum ärztlichen Team.
Vom HNO-Facharzt zur zusätzlichen operativen Spezialisierung
Wir bilden Assistenzärztinnen und Assistenzärzte über die gesamte fünfjährige Weiterbildung zum Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde aus. Bereits anerkannten Fachärztinnen und Fachärzten ermöglichen wir zudem die zweijährige Zusatzweiterbildung „Plastische und Ästhetische Operationen“. Für beide Weiterbildungswege verfüge ich über die volle Weiterbildungsbefugnis.
Weiterbildung und Hospitationen im internationalen Austausch
Darüber hinaus beteiligen wir uns an der European Rhinoplasty Masterclass, dem Fellowship-Programm und dem International Observership Program der European Academy of Facial Plastic Surgery (EAFPS). In der European Rhinoplasty Masterclass bin ich als anerkannter Tutor tätig.
Zusätzlich bieten wir Hospitationen im Rahmen der APKO-Observerships an. Die APKO ist die Arbeitsgemeinschaft für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Kopf-Hals-Chirurgie der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie.
Damit gehören die strukturierte ärztliche Weiterbildung, die Weitergabe operativer Erfahrung und der fachliche Austausch fest zu unserem Klinikalltag.

Ärztliche Hospitation in unserer Klinik in Gummersbach: Wir geben unsere Erfahrung weiter, lernen voneinander und haben dabei auch viel Freude – wie man unserem Team und unserem Hospitanten ansieht.
Ihr Weg zur persönlichen Beurteilung
Bitte bringen Sie vorhandene Operationsberichte, Arztbriefe und möglichst Fotos vor den bisherigen Eingriffen mit. Wichtig sind auch Angaben zu früheren Unterspritzungen, etwa mit Hyaluronsäure, sowie zu Vorerkrankungen und Medikamenten.
Im persönlichen Gespräch besprechen wir Ihre Beschwerden und Wünsche. Wir untersuchen die Nasenform, Nasenatmung, Haut und Narben. Ergänzend hilft eine Ultraschalluntersuchung, die Haut- und Weichteilverhältnisse sowie mögliche Fillerreste genauer einzuschätzen.
Auf dieser Grundlage erläutern wir, welche Verbesserungen realistisch sind, welche Rekonstruktion infrage kommt und welche Risiken und Grenzen bestehen.
Nachsorge & Regeneration

Kühlung
Vorsichtiges Kühlen der Augen- und Wangenpartie minimiert Schwellungen. Achten Sie darauf, keinen direkten Druck auf die Nase auszuüben.

Ruhe
Schlafen Sie in den ersten Wochen mit erhöhtem Oberkörper. Vermeiden Sie körperliche Anstrengung und schweres Heben.

Medikation
Halten Sie sich strikt an den Medikationsplan und die Nasenpflege-Anweisungen, um die Heilung optimal zu unterstützen.

Kontrolltermine
Regelmäßige Kontrollen sind die Basis für den Behandlungserfolg. Wir begleiten Sie engmaschig während des gesamten Prozesses.